FAQ

Bitcoin

Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer ist, dass Bitcoin die erste Kryptowährung ist, erst seit 2009 existiert und somit noch relativ neu ist. Man geht davon aus, dass mit der Zeit immer mehr Menschen Bitcoins besitzen wollen und deshalb die Nachfrage steigt. Bei einer begrenzten Anzahl von verfügbaren Coins würde somit der Wert steigen.
Ein weiterer Grund, warum der Wert von Bitcoin steigen kann ist der, dass die Anzahl an Bitcoins nicht nur begrenzt ist, sondern durch den Verlust von Private-Keys (die werden für den Zugriff auf Wallets benötgit) auch noch weniger werden. Dadurch verringert sich die Anzahl der verfügbaren Coins, was wiederum bei gleichbleibender Nachfrage den Wert der einzelnen Coins steigern würde.

Blockchain ist die zugrundeliegende Technologie für jede Kryptowährung, auch für Bitcoin.

Blockchain

Ja, es gibt keine Einschränkungen. Im Gegensatz zu FIAT-Währungen kann jeder der technisch dazu in der Lage ist, eine Kryptowährung auf den Markt bringen.

Blockchain ist die zugrundeliegende Technologie für jede Kryptowährung.

Der Genesis Block ist der allererste Block, der in einer Blockchain generiert wurde. Das Konzept von Blockchain sieht vor, dass jederzeit alle Blöcke bis zum Genesis Block auditierbar sind.

In einem Block werden alle Transaktionen gespeichert. Technisch gesehen besteht ein Block aus den Hashwerten mehrerer Transaktionen. Blöcke werden von Minern während der Konsensfindung generiert. Alle Blöcke hängen zusammen und bilden deshalb die Blockchain. Informationen zu all diesen Themen finden Sie bei den technischen Grundlagen.

Blockchain ist die Idee, auf der alle Kryptowährungen basieren. Einfach dargestellt ist Blockchain eine verteilte Datenbank mit speziellen Eigenschaften. Eine Ausführliche Erklärung finden Sie in den technischen Grundlagen.

Die Nounce wird beim Mining benötigt. Sie ist der Wert, der beim Minen gesucht wird, um einen Hashwert zu finden der den Vorgaben entspricht. Bis auf die Nounce sind alle Werte fest definiert. Deshalb wird sie so lange verändert, bis nach dem Hashen eines Blocks ein gewisser Hashwert entsteht. Bei Bitcoin entspricht ein Ziel Hash den Vorgaben, wenn dieser mit 12 0en beginnt.

Die Nounce wird so lange für einen Block geändert, bis der Ziel Hash den Vorgaben entspricht

Proof-of-Stake ist ein Algorithmus zur Konsensfindung. Für detaillierte Informationen zu PoS lesen Sie bitte den Artikel „Proof-of-Stake“ in den technischen Grundlagen.

Proof-of-Work ist ein Algorithmus zur Konsensfindung. Für detaillierte Informationen zu PoW lesen Sie bitte den Artikel „Proof-of-Work“ in den technischen Grundlagen.

Technisch gesehen wird ein Wallet, das dazugehörige Private-Public-Key Paar, eine Empfängeradresse und natürlich Geld im Wallet benötigt.

Aus Sicht eines Benutzers reichen der Zugriff auf das Wallet, Geld im Wallet und einen Empfängeradresse.

Es gibt mehrere Verfahren zur Konsensfindung. Das bekannteste ist Proof-of-Work (PoW), da es bei Bitcoin eingesetzt wird. Weitere sind Proof-of-Stake (PoS), Hybridverfahren aus Proof-of-Stake und Proof-of-Work oder Weiterentwicklungen von Proof-of-Stake. Außerdem gibt es Krypotwährungen, die andere und neue Ansätze zur Konsensfindung verwenden. Dies ist durch Änderung von Rahmenbedingungen (z.B. dass nur eine Teilnehme der Knoten an der Konsensfindung teilnehmen dürfen) möglich, was je nach Anwendungsfall durchaus viel Sinn machen kann.

Beispielsweise kann man in einem privaten Netzwerk bzw. in einer privaten Blockchain-Implementierung davon ausgehen, dass die Knoten vertrauenswürdig sind. Dadurch kann ein schlankerer Konsensmechanismus als z.B. PoW gewählt werden.

Bei der Konsensfindung wird definiert, wie verteilte, unabhängige und nicht vertrauenswürdige Knoten im Netzwerk die korrekten Informationen in der gleichen Reihenfolge erhalten. Es gibt mehrere Mechanismen zur Konsensfindung. Die bekanntesten sind Proof-of-Work (z.B. Bitcoin) und Proof-of-Stake (z.B. NXT). Weitere Informationen zur Konsensfindung finden Sie bei den technischen Grundlagen unter „Warum Blockchains?“.

Ethereum

DAO (Dezentrale Autonome Organisation) sind Programme die eigenständige Organisationen abbilden und in einer Blockcain „leben“ und „arbeiten“. Alle Entscheidungen basieren auf der implementierten Programmlogik. DAOs sind im ersten Moment schwer zu verstehen. Deshalb folgt an dieser Stelle ein vereinfachtes Beispiel aus dem Lehrbuch: das autonome Taxi.

Angenommen, ein Investor stellt ein selbstfahrendes Taxi bereit und versorgt es noch mit einem gewissen Startkapital. Dieses Taxi ist so programmiert, dass es ohne Fahrer Gäste abholen und zu ihrem Bestimmungsort bringen kann. Darüber hinaus kann es selbst zur Tankstelle oder in die Werkstatt fahren und sich reparieren lassen. Der Investor würde anteilig von den Gewinnen profitieren, der Rest würde das Taxi selbst für laufenden Kosten benötigen.
Diese und alle anderen finanziellen Aspekte wie z.B. Einnahmen durch Taxifahrten oder Ausgaben durch Tanken würden auf der Blockchain abgebildet. Höhe der Kosten für Taxifahrten oder die Anteile des Investors würden durch Smart Contracts in der Blockchain definiert und könnten nur noch mit gegenseitigem Einverständnis geändert werden.

Ein Fahrgast würde vor der Taxifahrt das Ziel bestimmen und bezahlen. Anschließend würde diese Fahrt durchgeführt werden. In der DOA könnte definiert werden, ob ein Fahrgast der bereit ist mehr zu zahlen, bevorzugt transportiert werden würde gegenüber jemandem, der den Standardtarif zahlen möchte.

Der offensichtlichste Schwachpunkt an diesem Beispiel ist die gesetzliche Haftung.

EVM bedeutet Ethereum Virtual Machine. Sie wird benötigt, um die Befehle der Etherum-Programmiersprache Solidity auszuführen. Die EVM ist vergleichbar mit der JVM (Java Virtual Machine).

Mit Gas wird das Problem gelöst, dass ein Smart Contract unendlich läuft. Da Smart Contracts programmiert werden, können Sie fehlerhaft programmiert werden und somit unendlich laufen (unendlich Schleife). Wichtig dabei ist, dass dieser Contract auf jedem Knoten im Netzwerk laufen und somit jeden Knoten im Netzwerk zum Absturz bringen würde! Ethereum löst dieses Problem mit Treibstoff, dem „Gas“. Wenn ein Contract kein Gas mehr hat, stoppt er.

Smart Contracts bilden reale Verträge elektronisch auf einer Blockchain ab. Dabei werden die Vertragsinhalte fest programmiert und in der Blockchain gespeichert. Deshalb unterliegen Sie auch den Regelungen, die von der Blockchain vorgegeben sind (z.B. Unveränderbar, Unumkehrbar, nicht zu stoppen, garantierte Ausführung, volle Transparenz).
Smart Contracts werden ausgeführt, sobald die Vertragsbedingungen erfüllt sind. Die Vertragsbedingen können sofort erfüllt sein (Kaufvertrag eines MP3s) oder sich über einen sehr langen Zeitraum erstrecken (z.B. regelmäßige Zahlung von Miete).
Smart Contracts erzwingen Ehrlichkeit. Darüberhinaus können sie Betrug, Bestechung, Erpressung und fällige Gerichtsverfahren vermindern.

Programmcode, der für Ethereum geschrieben wird, wird von der EVM (Ethereum Virtual Machine) nach dem kompilieren (umwandeln des Programmcodes in ausführbaren Code) als opcode ausgeführt. Aktuell gibt es für Ethereum 4 Programmiersprachen:
– Solidity –> Die Haupt-Programmiersprache in Ethereum und ähnlich wie JavaScript
– Sepent –> Angelehnt an Python
– LLL –> Angelehnt an lisp
– Mutan –> Angelehnt an GO

Forking

Im Idealfall gibt es in einer Blockchain nur einen Strang, in dem alle verifizierten Blöcke gespeichert werden. Es kommt jedoch regelmäßig vor, dass temporär mehrere Stränge entstehen. Dies geschieht, wenn 2 oder mehrere Miner zugleich einen Block finden und ihre Lösung im Netzwerk propagieren. Die Miner validieren den Block und wenn er gültig ist, arbeiten sie damit weiter. Da gesamt 100% Mining-Power zur Verfügung steht und diese auf die vorhandenen Stränge aufgeteilt werden, kommt es früher oder später zu einem Ungleichgewicht in den Chains. Die Chain, mit der größeren Hashing-Power wird schneller Blöcke finden. Da Miner ihr Geld damit verdienen, dass sie als erste einen Block finden, wechseln sie in die Chain mit der größeren Power, was wiederum die Chance auf einen gefundenen Block erhöht. Dadurch wird über kurz oder lang der kurze Strang aussterben.

Blockchains sind haben keine zentrale Kontrollinstanz. Deshalb werden Änderungen am Protokoll in der Regel von der Community (Miner, Investoren, Knoten, Entwickler) vorgeschlagen und zur Abstimmung in die Blockchain gestellt. Je nach Änderungsvorschag und Bereitschaft der Community diesen anzunehmen, kann es zu einem MASF (Miner Activated Soft Fork) oder einem UASF (User Activated Soft Fork) kommen. In beiden Fällen wird vorab über den Vorschlag abgestimmt. Diese Abstimmungen sind ein sehr guter Indikator für den Erfolg bzw. Misserfolg einer möglichen Änderung, mangels Verbindlichkeit aber nicht 100%ig aussagekräftig. Bei mehrheitlicher Akzeptanz wird dann die Umstellung durchgeführt. Da sich nicht immer alle Mitglieder der Community über Änderungen am Protokoll einig sind, kann es zu einem (geplanten) Fork einer Blockchain kommen.
Im Falle des Bitcoin Hard Fork von August 2017 konnte sich nicht auf die Änderungen des Protkolls geeinigt werden. Deshalb gab es einen angekündigten Hardfork und somit wurde eine neue Währung eingeführt (Bitcoin Cash).

Ein Hard Fork führt in der Regel zu einer zusätzlichen Kryptowährung (Blockchain). Eine Änderung des Protokolls kann der Auslöser eines Hard Forks sein. Bei einen Hard Fork werden die Regeln des neuen Protokolls durch die Protokolländerung gelockert. Dadurch akzeptieren Knoten mit dem alten Protokoll KEINE neuen Blöcke mehr (Anforderungen des alten Protokolls werden nicht erfüllt). Ein Hard Fork ist nur möglich, wenn einige Knoten weiterhin mit der alten Protokollversion arbeiten und nicht in die neue Version wechseln wollen. In diesem Fall bekommt das alte Protokoll einen neuen Namen (z.B. ETC – Ethereum Classic). Da der Großteil der Knoten mit dem neuen Protokoll arbeitet, behält diese Version den ursprünglichen Namen (z.B. ETH – Ethereum).
Hard Fork

Bei einem MASF (Miner Activated Soft Fork) wird der Soft Fork von den Minern signalisiert und ausgelöst. Ein Miner erhält Stimmrecht proportional zu seiner Hashing-Power. Dieser Soft Fork ist organisatorisch einfach umzusetzen als ein UASF (User Activated Soft Fork) jedoch ist die Gefahr größer, dass zu wenig Miner die Protokolländerung übernehmen wollen. Die Folge wäre, dass über einen längeren Zeitraum 2 Stränge existieren würden.

Ein Soft Fork führt zu keiner zusätzlichen Kryptowährung (Blockchain). Eine Änderung des Protokolls kann der Auslöser eines Soft Forks sein. Bei einen Soft Fork verschärfen sich normalerweise die Regeln des neuen Protokolls durch die Protokolländerung. Dadurch sind alle gültigen Blöcke des neuen Protokolls auch im alten Protokoll gültig (Übererfüllung der Anforderungen des neuen Protokolls), aber nicht umgekehrt.
Theoretisch müssten nicht alle Knoten im Netzwerk auf das neue Protokoll updaten, damit sie weiter an der Kryptowährung teilnehmen können. Da aber ein Großteil der Knoten mit dem neuen Protokoll arbeiten muss damit einen Soft Fork erfolgreich sein kann, werden immer mehr Knoten und vor allem Miner zum neuen Protokoll wechseln. Miner wechseln, da Blöcke mit dem alten Protokoll nicht mehr akzeptiert werden und sie somit ihre Rechenpower verschwenden da sie keine Belohnung für neue Blöcke bekommen. Irgendwann gibt es im alten Protokoll keine Knoten mehr und deshalb stirbt dieses aus. Soft Fork in einer Blockchain

Der UAHF (User Activated Hard Fork) ist ein Hard Fork, der zu einem gewissen Zeitpunkt von Entwickeln in Zusammenarbeit mit Minern aktiviert wird. Hintergrund sind meist Änderungen am Protokoll.
Bei einem UAHF stellen die Miner, die den Hard Fork durchführen wollen, ihre Software auf das neue Protokoll um und minen damit. Um den UAHF durchzuführen wird keine Mehrheit der Hashpower benötigt. Wenn ein weiterer Miner die Protokolländerungen akzeptiert, arbeitet er in der neuen Kryptowährung (Blockchain).

Ein UASF (User Activated Soft Fork) ist ein Soft Fork, der zu einem gewissen Zeitpunkt von den Full Nodes (auch bekannt unter dem Ausdruck „economic majority“) aktiviert wird. Um einen UASF durchzuführen muss der Großteil der Full Nodes dem Vorschlag der Protokolländerung zustimmen. Dieser Vorgang geht mit einem großen organisatorischen Aufwand einher.

Generelles zu Kryptowährungen

Jeder kann an Kryptowährungen partizipieren. Einzige Voraussetzung ist ein internetfähiges Gerät mit installiertem Browser. Deshalb sind Kryptowährungen grundsätzlich auch für jedermann geeignet.

Aktuell hängt die Eignung des Benutzers noch stark vom persönlichen Interesse und vom Anwendungsfall ab. Kryptowährungen werden im Moment primär zur Währungsspekulation genutzt und unterliegen einer starken Volatilität. Kursschwankungen von täglich über 10% sind keine Seltenheit. Je nach Bekanntheitsgrad einer Währung kann diese Schwankung noch stärker ausfallen.

Sollten Sie sich einfach nur für eine neue Technik interessieren, starten Sie mit geringen Geldmengen und beobachten Sie regelmäßig den Kursverlauf. Setzen Sie sich eine Obergrenze und erliegen Sie nicht der Versuchung, mehr zu investieren als es für Sie Sinn macht.

Möchten Sie einfach nur Ihr Risikokapital investieren, dann seien Sie sich des Risikos bewusst, dass die Investition auch einem kompletten Wertverfall unterliegen könnte.

Generell gilt: Investieren Sie nur so viel, wie Sie bereit sind zu verlieren.

Ja. Aktuell gibt es über 700 Kryptowährungen, mit stark steigender Tendenz!

Nein. Aktuell werden Kryptowährungen primär für Währungsspekulation genutzt. Es gibt aber immer mehr Shops/Restaurants, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

Ja. Grundsätzlich können Sie immer davon ausgehen, dass der Staat seinen Teil einfordert. Je nach Herkunftsland gelten andere Regularien bezüglich Höhe der fälligen Steuern und darüber, wie sie angegeben werden müssen. Deshalb wird empfohlen sich mit dieser Frage an den Steuerberater Ihres Vertrauens zu wenden.

Es wurde zu Unrecht viel Negatives über die führende Kryptowährung Bitcoin geschrieben.

Es liegt in der Natur der Sache, dass alle genialen Erfindungen auch entgegen ihrer Bestimmung eingesetzt werden können. Jedoch ist weder Bitcoin noch irgendeine andere Kryptowährung illegal oder mit der Intention entwickelt worden, illegale Handlungen zu fördern. Kryptowährungen werden wie normales Papiergeld (FIAT-Währungen) oder Rohstoffe (Gold, Diamanten) leider auch für illegale Handlungen genutzt.

Jede Kryptowährung hat eine andere Intention mit unterschiedlichen Funktionen und glaubt an seine Daseinsberechtigung. Beispielsweise können mit Ethereum auch Verträge abgebildet werden, andere Währungen wiederum verwenden zur Konsensfindung das ressourcenschonendere Proof-of-Stake Konzept.

Aktuell werden Kryptowährungen primär für Währungsspekulation genutzt. Es gibt aber immer mehr Shops/Restaurants, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

Kryptowährungen basieren auf der Blockchain Technologie. Es gibt mehrere Eigenschaften, die sie von einer FIAT Währung unterscheiden. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie bei den technischen Grundlagen.

Der Wert von Kryptowährungen wird primär durch Angebot und Nachfrage geregelt. Zusätzlich ist die „Herstellung“ von neuen Blocks (Mining) sehr Rechen- und somit Kostenintensiv. Somit sind Kryptowährungen vergleichbar mit anderen Rohstoffen, mit dem Unterschied, dass man „nichts in der Hand hat“. Der gesamte Markt der Kryptowährungen hat aktuell eine Marktkapitalisierung im 2-stelligen Milliardenbereich.

Einige Kryptowährungen haben eine definierte Menge an maximal verfügbaren Coins (z.B. Bitcoin). Diese Coins werden (meistens) im Laufe der Zeit durch Mining generiert, so dass irgendwann die gesamte Menge an Coins verfügbar ist. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass Menschen den private Key und somit den Zugang zu Ihren Coins verlieren. Die Gesamtanzahl der Coins wird dadurch zwar nicht weniger, die Menge an handelbaren Coins jedoch schon.

Andere Kryptowährungen generieren regelmäßig und ohne definiertem Ende eine gewisse Anzahl an neuen Coins.

Kryptographie

Durch Verwendung von Kryptographie lässt sich sicherstellen, dass Transaktionen nicht geändert werden (Integrität), dass Initiator von Transaktionen auch der ist, der er vorgibt zu sein (Authentizität) und dass Transaktionen jederzeit möglich (Verfügbarkeit) sind.

Um sich an einer Webseite anzumelden, wird in der Regel ein Benutzernamen/Passwort Paar benötigt. Diese Authentifizierungsmethode wird als 1-Faktor-Authentifizierung gewertet. Um sicherzustellen, dass sich nur autorisierte Personen anmelden können, wird meist noch ein 2. Faktor verwendet. Es kann z.B. ein zufälliger, einmaliger Passcode an eine definierte E-Mail-Adresse oder Handynummer versendet werden. 2-Faktor-Authentifizierung ist vor allem von Online-Banking bekannt. Dort wird oft noch mit TAN-Codes gearbeitet, die vorab zugesendet werden und die man bei einer Überweisung eingeben muss.

Brute-Force-Attacken sind primär dadurch bekannt, dass sie beim Knacken von Passwörtern verwendet werden. Bei dieser Methode werden einfach so lange irgendwelche Kombinationen probiert, bis der gesuchte Wert gefunden wird. Umso komplexer und länger die gesuchten Daten sind (z.B. Passwort), umso länger dauert es bis die Attacke erfolgreich ist.

Asymmetrische Kryptographie hat in einer Blockchains mehrere Aufgaben.

  1. Mit dem privaten Schlüssel (Key) werden Daten (Transaktionen) signiert. Durch dieses Signieren wird die Authentizität (ist jemand derjenige, der er vorgibt zu sein) des Initiators einer Transaktion sichergestellt.
  2. Wallets werden mit Private-Public-Key Paaren abgebildet. Dabei benötigt man den privaten Schlüssel für den Zugriff auf das Wallet. Aus dem öffentlichen Schlüssel wird die Empfängeradresse, die für Transaktionen benötigt wird, generiert. Der öffentliche Schlüssel ist aber nicht die Empfängeradresse!

Hashing wird in Blockchains zur Prüfung der Daten-Integrität verwendet. Damit kann validiert werden, ob eine Transaktion zu einem späteren Zeitpunkt geändert wurde. Konkret wird Hashing von Blockchains für folgende Einsatzgebiete benötigt:

  • Hashen aller Transaktionen
  • Hashen eines Blocks mit mehreren Transaktionen
  • Verbinden der Blöcke zu einer Kette von Blöcken (Hash Chain)
  • Finden von Hashwerten beim Mining (Proof-of-Work)

Kryptowährungen kaufen

Fragen, die Sie sich zur Auswahl des passenden Marktplatzes stellen sollten, finden Sie auf der Übersichtsseite der Marktplätze. Auf den Seiten der jeweiligen Marktplätze finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Kryptowährungen werden im Moment primär zur Währungsspekulation genutzt und unterliegen einer starken Volatilität. Kursschwankungen von täglich über 10% sind keine Seltenheit. Je nach Bekanntheitsgrad einer Währung kann diese Schwankung noch stärker ausfallen.

Sollten Sie sich einfach nur für eine neue Technik interessieren, starten Sie mit geringen Geldmengen und beobachten Sie regelmäßig den Kursverlauf. Setzen Sie sich eine Obergrenze und erliegen Sie nicht der Versuchung, mehr zu investieren als es für Sie Sinn macht.

Möchten Sie einfach nur Ihr Risikokapital investieren, dann seien Sie sich des Risikos bewusst, dass die Investition auch einem kompletten Wertverfall unterliegen könnte.

Generell gilt: Investieren Sie nur so viel, wie Sie bereit sind zu verlieren.

In der Regel nicht. Normalerweise müssen Sie sich nach der Anmeldung am Marktplatz noch verifizieren. Der Verifizierungsvorgang kann je nach Marktplatz und Auslastung des Marktplatzes Tage oder Wochen dauern. Details zu den geforderten Verifizierungsschritten finden Sie beim jeweiligen Marktplatz.

Um Kryptowährungen (z.B. Bitcoin) zu kaufen, sind folgende Schritte notwendig:
1. Informationen einholen
2. Kryptowährungen auswählen
3. Marktplatz auswählen
4. Am Marktplatz anmelden
5. Am Marktplatz verifizieren
6. Ggf. Geld überweisen
7. Kryptowährung kaufen

ICO steht für „International Coin Offering“ und ist ein Finanzierungsmodell, ähnlich einem Börsengang (IPO – International Public Offering). Bei diesem Vorgang wird jedem die Möglichkeit gegeben, vor Erscheinen einer neuen Kryptowährung darin zu investieren. Meist nutzen Start-Ups ICOs zur Finanzierung ihrer Projekte, indem sie Coins zu einem günstigeren Kurs verkaufen, als sie dann auf dem Markt kommen.

Die Idee dahinter ist, dass das Projekt erfolgreich verläuft, der Wert der Coins stark ansteigt und sich die Investition somit rentiert. ICOs sind aber mit einem hohen Risiko verbunden. Das Risiko ist hoch, dass die Coins auch einem kompletten Wertverfall unterliegen und somit die gesamte Investition verloren ist.

Je nach Marktplatz besteht die Möglichkeit, dass er insolvent geht und Ihr Geld bzw. Ihre Coins erstmal nicht zugänglich sind (so geschehen bei Mt. Gox). Dies ist bei den Märkten der Fall, die mit internen Wallets und internen Konten arbeiten. Wenn Sie Ihre Coins immer auf ein externes Wallet überweisen, sind Sie unabhängig vom Markt bei dem Sie Ihre Coins gekauft haben.

Als FIAT Währungen (auch Fiatgeld) werden die Währungen bezeichnet, die von gesetzlich regulierten Instituten (z.B. Zentralbanken) ausgegebenen werden. Beispiele dafür sind Euro oder US-Dollar.

Aktuell gibt es 3 Möglichkeiten um in den Besitz von Kryptowährungen zu kommen:

  • Selbst Minen. Dabei bleibt man anonym.
  • Etwas gegen eine Kryptowährung tauschen bzw. verkaufen. Dabei kann man anonym bleiben.
  • Kaufen. Dabei ist die Anonymität meist nicht gewährleistet.

Wenn Sie schon wissen welche Währung Sie kaufen wollen, suchen Sie sich einen passenden Marktplatz. Informationen über verschiedene Marktplätze und worauf Sie bei den Marktplätzen achten müssen finden Sie hier.

Mining

Miner erzeugen beim Minen (Ausführen von Proof-of-Work) neue Hash-Werte und senden sie ins gesamte Blockchain-Netzwerk. Die Full Nodes (vollständige Knoten) sind für die Verifizierung der korrekten Hash-Werte zuständig. Sie prüfen ob die von den Minern propagierten Hash-Werte korrekt sind. Zusätzlich prüfen die Full Nodes ob die durchgeführten Transaktionen den Regeln der Blockchain folgen (z.B. es darf nicht möglich sein, mehr Geld auszugeben als vorhanden ist). Jeder Full Node muss die gesamte Blockchain speichern um die notwendigen Berechnungen durchführen zu können.

Wie der Name schon verrät ist im Gegensatz dazu ein Lightweight Wallet nur ein Wallet mit dem man Transaktionen durchführen kann und seinen „Kontostand“ einsehen kann. Vorteil dieses Nodes ist, dass er nicht die gesamte Blockchain herunterladen muss.

Ein Miner benötigt eine spezielle Software um am Mining teilnehmen zu können. Darüber hinaus benötigen Miner je nach Blockchain entweder eine sehr leistungsfähige Grafikkarte (GPU) oder einen Rechner, mit einer sehr leistungsfähigen CPU.

Miner sin diejenigen Knoten im Netzwerk, die den Proof-of-Work (Konsensfindung) leisten. Grob ist es der Vorgang, bei dem ein neuer Block gefunden wird. Mining ist extrem rechenintensiv und kostet somit viele Ressourcen (Rechenleistung, Elektrizität). Als Belohnung für das Mining bekommen die Miner Transaktionsgebühren und Coins (z.B. aktuell 12,5 Bitcoins).

Wallet

Für Kryptowährungen wurde eine Analogie zu einer Geldbörse oder einem Konto geschaffen: Wallets. Um Coins von A nach B zu überweisen benötigen Sender und Empfänger ein Wallet, ähnlich einer Transaktion von einem Konto zu einem anderen.

Es ist elementar zu verstehen, dass man mit dem privaten Key den Zugriff auf das Wallet hat. Somit „gehört“ demjenigen das Wallet/Geld, der den private Key besitzt.

Der Besitzer des private Key besitzt auch das Wallet und somit alle Coins, die im Wallet sind. Sollte also der private Key verloren gehen, sind alle Coins verloren. Deshalb empfiehlt es sich, private Keys zur Sicherheit auszudrucken und in einem Safe aufzubewahren.

Es gibt 4 Arten von Wallets:

  • Online Wallets: Eine Webseite, bei der Sie durch die Eingabe von Passwörtern Zugriff auf Ihr Wallet bekommen
  • Software Wallets: Nach Installation einer Software auf Ihrem Rechner/Smartphone bekommen Sie Zugriff auf Ihr Wallet.
  • Hardware Wallets: Ein Hardware Wallet ist ein eigenes Gerät, das Sie kaufen können um damit Zugriff auf Ihr Wallet zu bekommen.
  • Papier Wallets: Nachdem ein Wallet angelegt wurde, kann das Private-Public Key-Paar ausgedruckt und offline aufbewahrt werden. Um Transaktionen durchzuführen muss jedoch ein anderer Dienst in Anspruch genommen werden.

Sehen Sie auf der Homepage der jeweiligen Kryptowährung nach. Dort finden Sie alle Informationen zu verfügbaren Wallets. z.B. https://bitcoin.org/en/choose-your-wallet für Bitcoin

 
 
Feedback ist immer willkommen!
Wenn Sie noch unbeantwortete Fragen haben oder generelles Feedback geben möchten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

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